Leag drückt auf die Tube
Die Leag macht Tempo. Der Kraftwerks- und Tagebaubetreiber treibt sein Gigafactory-Projekt voran. Damit können rechnerisch vier Millionen Haushalte mit ökologischem Strom versorgt werden.
Wie ist der Zeitplan?
In diesem Jahr Angaben mit dem Aufbau erster Photovoltaik-Anlagen auf nahe Jänschwalde begonnen werden. Die Inbetriebnahme ist für 2024 geplant. Wenn alles nach Plan läuft, könnte die Anlage zwei Jahre später ans Netz gehen. Zusammen mit den Windkraftanlagen will die Leag dann auf eine Leistung von 1.000 Megawatt kommen.
Mehr Tempo bei Genehmigungen gefordert
Der Konzern werde sich bei einem vorgezogenen Kohleausstieg in zehn Jahren nur noch überwiegend im Bereich der erneuerbaren und grünen Energien bewegen„, so Vorstandschef Thorsten Kramer. Er wünscht sich, dass Bund und Länder das Vorhaben unterstützen. Investoren fragten als Erstes nach grünem Strom . Wenn der nicht vorhanden sei, wendeten sich Interessenten sofort ab. Genehmigungen dauern oft lange. Da wünscht sich Kramer mehr Tempo.
Die Leag will in der Lausitz das größte deutsche Zentrum für erneuerbare Energien aufbauen und mit einer Leistung von sieben Gigawatt bis 2030 auf den Bergbaufolgeflächen in der Region realisieren.
