Lebensgefährliche Flucht auf der A 4
Zwei Schleuser haben das Leben von 27 Flüchtlingen gefährdet sowie von Kraftfahrern auf der A 4. Auf der Flucht vor der Polizei raste der Fahrer mit bis zu 150 Kilometer pro Stunde von Görlitz in Richtung Dresden. Autofahrer mussten auf den Standstreifen ausweichen. Der Transporter, in dem die Migranten hockten, kam mehrmals ins Schleudern und drohte umzukippen.
Auf einem Rastplatz kurz vor Bautzen krachte er gegen einen Leitpfosten und blieb an einer Böschung stehen. Heck- und Seitentür flogen auf. 27 Syrer stiegen aus. Sie wurden wenig später festgenommen. Mit einem Hubschrauber und Fährtenhunden suchte die Polizisten nach Fahrer und Beifahrer. Einer der Beiden wurde in Malschwitzer Ortsteil Preititz gefasst. Gegen den 27-jährigen Syrer wurde Haftbefehl erlassen. Nach seinem Komplizen wird noch gefahndet.
