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  • Trickdiebe beschädigten in Chemnitz offenbar den Reifen eines SUV und bestahlen den Fahrer dann beim Radwechsel auf dem Standstreifen der Autobahn.

Lebensgefährliche Masche der Trickdiebe

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Ein Warnsignal leuchtet auf. Der Reifendruck fällt. Ein 43-Jähriger steuert seinen SUV mit Anhänger auf den Standstreifen. Was er noch nicht weiß: Trickdiebe haben die Panne offenbar gezielt vorbereitet.

Reifen an Tankstelle beschädigt

Der Mann hatte am Montagmorgen an einer Tankstelle an der Chemnitztalstraße in Glösa eine Pause gemacht. Dafür verließ er kurz seinen Wagen. Das nutzten die Halunken offenbar, um den Reifen zu beschädigen.

Als der 43-Jährige anschließend weiterfuhr, meldete das Auto am Kreuz Chemnitz einen Druckverlust. Der Fahrer war auf dem Überflieger zur A72 in Richtung Hof unterwegs und hielt auf dem Standstreifen. Ein dunkler Wagen stoppte mit etwas Abstand hinter ihm.

Dieb schleicht zum SUV

Während der 43-Jährige den Reifen auf der Fahrerseite prüfte, bemerkte er einen Mann an der Beifahrerseite. Der Unbekannte lief zu einem älteren VW Passat zurück und fuhr davon. Aus dem unverschlossenen SUV fehlten eine Tasche und ein Messgerät. Der Wert: rund 400 Euro. Am Reifen entstand ein Schaden von etwa 300 Euro.

Die Polizei ermittelt wegen Diebstahls, Sachbeschädigung und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. Sie vermutet, dass die Trickdiebe den Reifen bereits an der Tankstelle beschädigten. Die Polizei warnt: „Bei einem Auto den Reifen zu beschädigen kann bei einem möglichen Unfall Menschenleben kosten. Selbst das Wechseln von Rädern auf dem Standstreifen von Autobahnen ist höchst gefährlich.“ Der Rat der Beamten: Verschließen Sie Ihr Auto auch bei einer Panne.