- Das Schleuserfahrzeug in Pirna.
Lebensgefährliche Schleusung in Pirna - Fahrer schwer verletzt
Ein Schleuser hat sich eine gefährliche Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. Wie die Bundespolizei mitteilte, hatte der 35-jährige Spanier in der Nacht auf Mittwoch an der B172 in Schmilka kontrolliert werden sollen. Doch er ignorierte die Anhaltezeichen und brauste über die regennasse Fahrbahn davon.
Einsatzkräfte der Bundespolizei und des Polizeireviers Pirna nahmen die Verfolgung auf. Kurz nach Mitternacht fuhr der Fahrer den Schlosshof des Landratsamtes Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, stellte sein Fahrzeug ab und flüchtete. Dabei übersprang er eine Mauer, stürzte in Tiefe und zog sich schwerste Verletzungen zu. Eine weitere Person aus dem Transporter flüchtete und verletzte sich ebenfalls. Beide kamen umgehend in ein Krankenhaus.
Auf der Ladefläche des Renault Masters befanden sich 17 ungesicherte ausweislose syrische Staatsangehörige, davon 15 Männer, eine Frau sowie ein Kind. Die Staatsanwaltschaft Dresden und die Bundespolizeiinspektion Berggießhübel ermitteln gegen einen spanischen Beschuldigten (35 Jahre) wegen des Verdachts des gewerbs- und bandenmäßigen Einschleusens von Ausländern.Die Ermittlungen - auch zu möglichen weiteren Hintermännern der Tat dauern an und werden noch einige Zeit in Anspruch nehmen.
