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Legendäre Hochspannungshalle mit neuem Dachschriftzug

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Wer auf der A4 an Dresden vorbeifährt, kennt die gewaltige Hochspannungshalle in Übigau. 29 Meter hoch ist der Industriebau - und auf dem Dach leuchtet jetzt ein neuer Schriftzug. 

Highvolt steht dort in großen Lettern und weist auf das Unternehmen hin, dass in der Halle schon seit 30 Jahren Systeme für den Test von Schaltanlagen und Transformatoren baut. Als Technologieführer setzt das Unternehmen seit Jahrzehnten Maßstäbe in der Hochspannungsprüf- und Messtechnik.

Jahrelang durfte Siemens da oben werben, weil der Konzern den Standort nach der Wende saniert hatten. Anfang der 1950er-Jahre von den Architekten Paul Michael und Paul Voges errichtet, war die Halle zu ihrer Bauzeit der größte monolithische Industriebau Europas.

Drei Schriftzüge, eine Geschichte

Der neue Schriftzug ist bereits der dritte in der Geschichte der Halle. In den 1960er-Jahren prangte dort das Kürzel TuR – für den VEB Transformatoren- und Röntgenwerk, dessen Hochspannungsprüfanlagen weltweit gefragt waren. Nach der Wiedervereinigung übernahm Siemens den Standort, investierte 1992 rund 2,2 Millionen D-Mark in die Sanierung des Daches und setzte mit den großen SIEMENS-Lettern ein weithin sichtbares Zeichen für den industriellen Neuanfang in Dresden.

1995 wurde aus dem Siemens-Geschäftsbereich Hochspannungsprüftechnik die HIGHVOLT Prüftechnik Dresden GmbH. Nach dem Auslaufen der langjährigen Nutzungsvereinbarung mit Siemens für die Dachfläche trägt das Wahrzeichen seit Anfang September endlich den Namen des Unternehmens, das es mit Leben füllt.

„Wir arbeiten seit 1995 in dieser Halle, und ihre Geschichte ist unsere Geschichte. Unsere Wurzeln reichen über Siemens und TuR bis zur Gründung von Koch & Sterzel im Jahr 1904 zurück. Dass jetzt HIGHVOLT auf dem Dach steht, erfüllt uns mit Stolz. Es ist ein
Bekenntnis zu Dresden und ein Zeichen dafür, dass hier weiterhin Hochspannungstechnik für die ganze Welt entsteht“, sagt Geschäftsführer Markus John.