Leipzig will Flüchtlingsunterkunft für 15 Millionen Euro zurückkaufen
Die Stadt will ein Grundstück in Dölitz-Dösen zurückkaufen, um Flüchtlinge aus der Ukraine unterzubringen. Kosten soll es mehr als 15 Millionen Euro.
Dabei gehörte das rund zwei Hektar große Grundstück in der Friederikenstraße bis 2014 bereits der Stadt. Damals hatte sie es für 500.000 Euro an einen privaten Investor veräußert. Kurz darauf mietete die Landesregierung das Gebäude als Sammelunterkunft für Geflüchtete an. Leipzigs Sozialbürgermeister Thomas Fabian hatte sich damals für die fehlende Abstimmung mit dem Freistaat entschuldigt.
Jetzt hat die Stadt zunächst einen Mietvertrag mit dem Eigentümer vereinbart. Kommende Woche stimmt der Stadtrat dann über den Kauf in Höhe von 15,3 Millionen Euro ab. Übernommen werden soll es dann zum 1. Mai 2023.
Das Gebäude mit einer Nutzfläche von gut 7.200 Quadratmetern eigne sich zur Unterbringung von 280 Geflüchteten, heißt es in einer Vorlage der Stadt. Zudem könnten auf benachbarten Freiflächen zusätzliche Wohncontainer aufgestellt werden.
