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Leipziger soll 14 Mal mit einem Messer auf seinen Sohn (10) eingestochen haben

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Vor dem Landgericht Leipzig muss sich ab Freitag ein Leipziger (37, deutsch) verantworten, der letztes Jahr seine Ex-Partnerin (42, deutsch) im Stadtteil Reudnitz (Fritz-Hanschmann-Straße) getötet haben soll - und das anschließend auch bei dem gemeinsamen 10-jährigen Sohn versuchte.

Der erschütternde Fall

Das Paar war offenbar schon eine Weile getrennt. Am Abend des 18. August 2026 soll der Angeklagte in die Wohnung seiner ehemaligen Lebensgefährtin eingedrungen sein. Laut Anklage stach er dann mehrmals mit einem Messer zu. 

Während sich die Frau blutüberströmt nach draußen schleppte und um Hilfe schrie, soll der Mann ins Kinderzimmer gegangen sein und mindestens 14 Mal auf den gemeinsamen Sohn eingestochen haben. Die Polizei überwältigte ihn schließlich. Die 42-Jährige starb später im Krankenhaus, der Junge überlebte knapp.

Zwei Tage nach der schrecklichen Tat gab es unweit des Wohnortes eine Mahnwache mit über 100 Menschen, eine Woche später eine weitere mit noch mehr Teilnehmern. Für den Prozess sind acht Verhandlungstage angesetzt, das Urteil wird Anfang April erwartet.