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Lok Leipzig chancenlos im Pokal gegen Eintracht Frankfurt

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Das Pokal-Wunder st ausgeblieben. Lok Leipzig hat in der ersten Runde des DFB-Pokals gegen Eintracht Frankfurt mit 0:7 verloren. Lok konnte die Partie bis zur 37. Minute offenhalten. Dann gingen die Hessen durch einen Treffer durch Kolo Muani in Führung. Noch vor der Pause erhöhte Mario Götze auf 2:0. Die weiteren Treffer für die Gäste aus Hessen erzielten Marmoush, sowie zweimal Ebimbe und Ngankam im mit 11.000 Fans ausverkauften Bruno-Plache-Stadion.

Lok begann mutig, hatte durch Torjäger Djamal Ziane die Chance zur Führung. Doch frei stehend scheiterte der Stürmer, der sein 250. Spiel im Lok-Trikot absolvierte, in der elften Minute an Nationaltorhüter Kevin Trapp. Die Eintracht blieb unbeeindruckt, hatte die Begegnung mit viel Ballbesitz im Griff, war vor dem gegnerischen Tor jedoch nicht zwingend genug. Die erste Torchance verbuchten die Hessen nach 21 Minuten durch einen Fernschuss von Ellyes Skhiri, der einen Meter über das Tor ging. Ohne Kapitän Sebastian Rode, der nach seiner Wadenverletzung nur auf der Bank saß, aber mit Junior Dina Ebimbe nach seinem grippalen Infekt und mit den abwanderungswilligen Kolo Muani und Jesper Lindström kam von der Eintracht einfach zu wenig.

Das nächste Ausrufezeichen setzte erneut Lok, als Tobias Dombrowa (35.) mit einem Kopfball aufs lange Eck fast die Führung erzielte - Trapp wäre machtlos gewesen. Der Ball ging nur wenige Zentimeter vorbei. Fast im Gegenzug fiel dann das 1:0 durch Kolo Muani, der aus spitzem Winkel abzog.

Nach dem Wechsel verflachte die Partie, die Eintracht traf trotzdem weiter. Oft setzte nur der spielfreudige Götze Akzente. Er selbst sorgte für das 2:0, nachdem er einen Pass von Lindström sicher aus acht Metern einschoss. Der eingewechselte Marmoush traf dann quasi mit seiner ersten Ballberührung. Danach erhöhten Dina Ebimbe und Ngankam.  

Nach wiederholten Böllerwürfen wurde die Partie im letzten Drittel kurzzeitig unterbrochen. Die Polizei marschierte mit zahlreichen Kräften vor dem K-Block der Eintracht auf. Die Polizei hatte im Vorfeld die Begegnung als Hochrisikospiel eingestuft, auch weil die Eintracht eine Fan-Freundschaft mit Lok-Rivale Chemie Leipzig pflegt. Dennoch waren die Frankfurter Fans kaum auffällig geworden. Vor dem Fanblock der Hessen war ein Großaufgebot der Polizei präsent. Die Böller kamen laut Polizei-Angaben aus dem Lok-Block. (mit dpa)