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Mahnwache in Niesky
Nieskyer Waggonbauer ziehen heute Nachmittag erneut vor das Werktor. Mit ihrer inzwischen 14. Mahnwache wollen sie das Schweigen des Eigentümers brechen. Die Belegschaft fordert eine Perspektive. Es geht um konkrete Schritte, den letzten Güterwagenhersteller in Deutschland zu erhalten.
Der Tatravagonka-Konzern habe volle Auftragsbücher, weiß Eileen Müller von der IG Metall Ostsachsen. Davon müsse auch Niesky profitieren. So könnte für Niesky ein bestimmtes Fertigungsvolumen bei Vergaben festgeschrieben werden. Der slowakische Eigentümer hat sich bislang nicht geäußert. Er stellte lediglich einen Gesprächstermin mit der Landesregierung in Aussicht.
Zur Mahnwache heute Nachmittag wird die SPD-Bundestagsabgeordnete Katrin Michel erwartet. Nicht nur Niesky, sondern auch die anderen sächsischen Schienenfahrzeugbauer müssten eine Zukunft haben, sagte sie mit Blick auf die Verkehrswende in Deutschland.
