- Etwa 7.000 Menschen haben bei "Gen Z regelt" letzten Samstag in Leipzig demonstriert.
Mehr als 100 Straftaten bei und nach „Gen Z regelt“ in Leipzig - AfD spricht von „Verharmlosung“
Bei der Großdemo am Samstag und direkt danach hat die Leipziger Polizei mehr als 100 Straftaten registriert. Das hat uns ein Sprecher auf Anfrage erklärt. Wir hatten nachgefragt, weil die Polizei keine Abschluss-Bilanz gezogen hat. Am Wochenende hatte sie von weitgehend friedlichen Protesten gesprochen. Angesichts der vielen Menschen sei die Zahl der Straftaten überschaubar gewesen, hieß es.
Festnahmen habe es keine gegeben, von mehr als 30 Personen wurden jedoch die Personalien aufgenommen und Anzeige gegen sie erstattet. Vor allem wegen des Zündens von Pyrotechnik in der Menschenmenge sowie Vermummungen. Auch bei den anschließenden Randalen auf der Karl-Liebknecht-Straße in Connewitz seien mehr als ein Dutzend Personen (von etwa 250 Randalierern) festgestellt und angezeigt worden. Drei Polizisten wurden leicht verletzt.
AfD kritisiert Leipziger Polizei
Die AfD kritisiert die Leipziger Polizei für ihre Aussage. Eine Demo mit so vielen Straftaten als weitgehend friedlich zu bezeichnen, sei Verharmlosung und der völlig falsche Ansatz. Vielmehr müsse Innenminister Armin Schuster mit voller Konsequenz dagegen vorgehen. Laut dem sicherheitspolitischen Sprecher Carsten Hütter sei Leipzig seit langem eine Hochburg des militanten Linksextremismus mit sich verfestigenden Clan-Strukturen. Innenmister Armin Schuster müsste dagegen mit voller Konsequenz vorgehen, so Hütter.
