Messerangriff in Straßenbahn: Opfer sagt vor Gericht aus
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Im Prozess um die blutige Messerattacke in einer Dresdner Straßenbahn hat jetzt auch das Opfer am Landgericht ausgesagt. Der 21-jährige US-Amerikaner schilderte das Geschehen aus seiner Sicht.
Demnach hatte er im August letzten Jahres eine Frau in der Tram schützen wollen und war dabei von zwei Syrern attackiert worden. Dabei wurde der junge Mann schwer an der Nase verletzt. Die Narbe der Schnittverletzung will er aber nicht in einer Schönheitsoperation eliminieren lassen. Er wolle sie „als Erinnerung“ behalten. Als Held fühle er sich nicht.
Die beiden Angeklagten zeigten vor Gericht Reue und entschuldigten sich. Wann ein Urteil gesprochen wird, steht noch nicht fest.
