++ EIL ++
  • Die Fahrdisziplin ist ein wichtiges Thema bei der „Tour der Hoffnung“.
  • Sven Schulze, Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, während der 44. „Tour der Hoffnung“ im Gespräch mit Wolfgang Rinn.

Millionen für die Hoffnung: Radtour knackt eine Millionen-Marke

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Die 44. Tour der Hoffnung ist am Wochenende in Leipzig zu Ende gegangen. Heute haben die Organisatoren die endgültige Spendensumme bekannt gegeben: 1.444.500 Euro sind in diesem Jahr für krebskranke Kinder und Jugendliche zusammengekommen.

Mehr als 160 Radfahrer waren drei Tage lang unterwegs und legten insgesamt rund 250 Kilometer zurück. Die Tour führte von Mittelhessen über Magdeburg und Halle bis nach Leipzig. Auf der Strecke gab es insgesamt 22 Stopps, bei denen die Teilnehmer Spenden sammelten und Schecks überreicht wurden.

Auch in Leipzig endete die Tour mit einem besonderen Termin: Ziel war der Park an der onkologischen Kinderstation des Universitätsklinikums Leipzig. Dort wurden ebenfalls Spenden übergeben. Für die Teilnehmer ging es dabei nicht nur um das Sammeln von Geld, sondern auch um Begegnungen mit betroffenen Familien und den Menschen, die an der Behandlung beteiligt sind.

Geld für Forschung und Behandlung

Die gesammelten Spenden sollen in verschiedene Bereiche der Kinderonkologie fließen. Unterstützt werden unter anderem die Forschung, neue Behandlungskonzepte sowie die pflegerische, psychosoziale und klinische Versorgung.

Wie der Verein mitteilt, kommen die Spenden zu 100 Prozent bei den Begünstigten an. Die Kosten für die Organisation und Durchführung der Tour werden von Sponsoren übernommen.

Wie groß der Bedarf ist, zeigt auch der Blick auf die Förderanträge: Das Medizinische Kuratorium der Tour entscheidet in den kommenden Wochen über 41 Anträge – darunter 24 wissenschaftliche und 17 therapiebegleitende Projekte. Insgesamt geht es dabei um einen Förderbedarf von mehr als 2,8 Millionen Euro.

Unfallfreie Tour mit vielen Begegnungen

Die Organisatoren ziehen zugleich eine positive Bilanz der diesjährigen Tour. Die rund 160 Radfahrer waren bei sommerlichen Temperaturen unterwegs. Entlang der Strecke wurden sie immer wieder von Zuschauern begrüßt, Autofahrer hupten, Kinder winkten dem langen Tross zu.

Die Verantwortlichen betonen außerdem, dass die Tour unfallfrei verlief. Für die Sicherheit sorgten unter anderem Polizeimotorradstaffeln und ehrenamtliche Helfer, die den Radfahrer-Tross begleiteten.

Die Tour der Hoffnung wird seit Jahrzehnten organisiert. Ziel ist es, mit der Benefiz-Radtour Aufmerksamkeit für Krebs bei Kindern und Jugendlichen zu schaffen und gleichzeitig Spenden für deren Behandlung und Forschung zu sammeln.

2027 geht es nach Hannover

Nach der diesjährigen Tour steht bereits das nächste Ziel fest: Die 45. Tour der Hoffnung soll vom 11. bis 15. August 2027 stattfinden. Dann führt die Benefiz-Radtour nach Hannover.

Eine Neuerung gibt es dabei bereits: Die Tour soll im kommenden Jahr einen Tag länger dauern. Der traditionelle Prolog in und um Gießen bleibt bestehen und wird ebenfalls ausgeweitet.

Auch nach dem Ende der diesjährigen Tour können weiterhin Spenden für die Arbeit der Tour der Hoffnung gesammelt werden.