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Neue Kriminalitätsstatistik: Wieder mehr schwere Strafentaten von Zuwanderern in Sachsen
Sachsen ist ein Stück sicherer geworden. Das hat Innenminister Armin Schuster bei der Vorstellung der neuen Kriminalitätsstatistik am Dienstag gesagt. Den Zahlen zufolge sei 2025 im Zehn-Jahres-Vergleich eins der besten Jahre gewesen. Allerdings nicht in allen Bereichen. Die Zahl der von Asyl-Zuwanderern begangenen schweren Straftaten habe wieder zugenommen, so Schuster. „Das bestätigt unseren Kurs vor allem bei Mehrfach- und Intensivstraftätern in jedes Herkunftsland konsequent abzuschieben.“
Eine kleine Gruppe dieser Täter begehe dabei einen Großteil der Straftaten. „Wenn wir bei dieser Gruppe konsequent alle rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen, leisten wir im Thema Integration viel für den gesellschaftlichen Frieden.“
Höhere Strafen für unter 14-Jährige?
Und auch Gewalt-Taten von Kindern und Jugendlichen hätten zugenommen. Deshalb müsse man über effizientere Strafen für unter 14-Jährige nachdenken. „Bei Heranwachsenden zwischen 18 und 21 Jahren sollten wir generell nach Erwachsenenstrafrecht urteilen.“ Generell sei er bei einzelnen schweren Delikten für „die konsequente Ausschöpfung möglicher Strafrahmen des Jugendstrafrechts auch bei 14- bis 18-Jährigen.“ Der Erziehungsgedanke des Jugendstrafrechts greife in vielen Fällen nicht mehr.
Mehr linke Gewalt
Politisch motivierte Straftaten seien den Zahlen zufolge im vergangenen Jahr auf einem hohen Niveau geblieben. Ein Schwerpunkt der sächsischen Polizei und Sicherheitsbehörden bleibe Kriminalität aus dem rechten Lager, so Schuster. Allerdings: „Der Anstieg der Gewaltkriminalität im politisch linksmotivierten Bereich ist eine gefährliche Entwicklung und verlangt weiterhin intensive Aufklärungs- und Ermittlungsarbeit.“
