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Polizei ermittelt wegen zwei Raubüberfällen in Leipzig

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Zwei Menschen in Leipzig sind unabhängig voneinander ausgeraubt worden. Ein 61-Jähriger saß in der Nacht zum Donnerstag auf einer Bank im Johannapark, als sich plötzlich ein Unbekannter näherte und ihn schlug, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Er zog dem Mann anschließend die Hose aus. Darin befanden sich persönliche Gegenstände wie das Mobiltelefon des Mannes.

Der Täter stahl zudem den Rucksack des Geschädigten, in dem den Angaben zufolge ein Geldbeutel und elektronische Gegenstände waren. Schließlich rannte der Angreifer in unbekannte Richtung davon. Der 61-Jährige erlitt während des Angriffs Schmerzen, musste aber nicht medizinisch versorgt werden. Der Schaden liegt im niedrigen vierstelligen Bereich.

Der Angreifer wird wie folgt beschrieben:

•       25 bis 35 Jahre
•       etwa 1,60 Meter
•       schlanke Gestalt
•       Bart um den Mund
•       Bekleidung: schwarze Hose mit weißen Streifen | blaues Shirt | weiße Turnschuhe

Bei einem weiteren Überfall in der Nacht zum Donnerstag wurde eine 14-Jährige an der Haltestelle Altes Messegelände ausgeraubt. Die Jugendliche wartete an der Haltestelle, als zwei Unbekannte sie ansprachen. Sie forderten Bargeld unter Androhung von Gewalt. Als die Jugendliche ihnen kein Geld gab, untersuchten die Tatverdächtigen sie. Sie nahmen wenige Euros Bargeld mit. Daraufhin flüchteten sie mit E-Scootern in Richtung Innenstadt.

In beiden Fällen ermittelt die Polizei wegen des Verdachts eines Raubes und sucht nach Zeugen.