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Rechte Demo und Friedensgebet in Sebnitz

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In Dresden und dem Umland sind am Montagabend wieder viele Menschen dem Aufruf zum „Montagsspaziergang“ gefolgt. Allein in Sebnitz sind mehrere hundert Menschen auf die Straße gegangen. Aufgerufen hatte die als rechtsextrem eingestufte Kleinstpartei „Freie Sachsen“. Gut 450 Demonstranten zogen nach Angaben unseres Reporters friedlich durch die Stadt. Mit Plakaten und Transparenten protestierten sie gegen die Politik der Bundesregierung. Sofortiger Grenzschutz und ein Ende der Asylflut wurden gefordert.

Zeitgleich versammelten sich in der Sebnitzer Peter-Pauls-Kirche Menschen zu einem Friedensgebet für ein friedliches Miteinander. Auch der parteilose Oberbürgermeister Ronald Kretzschmar sprach zu den Besuchern. Ende Juli hatten vier maskierte Männer Bewohner einer Flüchtlingsunterkunft in Sebnitz attackiert und die afghanischen Bewohner angegriffen. Einen 20 Jahre alten Deutschen hat die Polizei bereits als einen Tatverdächtigen ausgemacht. Die Ermittlungen zu Komplizen und weiteren Beteiligten laufen.

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