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Sabotageakte an Umspannwerken nun auch in Sachsen

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Erst der Sabotageakt auf das Umspannwerk Turnow-Preilack am Kraftwerk Jänschwalde in Brandenburg und nun zwei weitere Fälle nördlich von Bautzen und im Landkreis Görlitz. Die Serie der Anschlagsversuche hat Sachsen erreicht.  An zwei Umspannwerken an der Grenze zu Brandenburg wurden heute Spreng- oder Brandvorrichtungen an Freileitungen entdeckt, berichtet „Bild“. Nach Informationen des Blattes sollten dort Anschläge verübt werden. 

Die Polizei in Görlitz bestätigte lediglich einen laufenden Einsatz. Polizisten suchen auch zur Stunde noch die Umgebung ab. „Aus polizeitaktischen Gründen können wir uns dazu nicht äußern“, sagte Sprecherin Anja Leuschner.  

Es wird nicht ausgeschlossen, dass die Sabotageakte in Sachsen und in Brandenburg auf das Konto eines Einzeltäters gehen. „Diese Frage ist aber noch nicht abschließend geklärt“, so Bundesinnenminister Alexander Dobrindt. Heute stürmte die Polizei die Wohnung und den im Hambacher Forst in Nordrhein-Westphalen abgestellten Lkw eines 48-jährigen Mannes. Er wurde nicht angetroffen. Nach ihm wird europaweit gefahndet. Er soll vermutlich das Bekennerschreiben verfasst haben. Der  noch nicht sicher identifizierte Verfasser gibt sich als militanter Kohlegegner zu erkennen.  Er soll auch seine Anschlagsziele in der Lausitz genannt haben.