- Symbolbild
Sachsen Energie treibt Pläne für Müllverbrennung voran
Die Planungen der Sachsen Energie für eine Müllverbrennungsanlage am Hammerweg in Dresden werden konkreter. Das Genehmigungsverfahren für die sogenannte „thermische Abfallbehandlung“ läuft, demnächst berät auch der Aufsichtsrat darüber. Am Ende entscheidet der Dresdner Stadtrat über das Thema.
Dass die Anlage gebraucht wird, haben jetzt auch mehrere unabhängige Analysen bestätigt. Demnach wird die Anlage aufgrund der großen Müllmengen in der Region mit voller Auslastung laufen. Marktanalysen und Entsorgungsdaten würden zeigen, dass im Ballungsraum Dresden deutlich mehr Reststoffe anfallen, als in der Anlage aufgenommen werden können. Wertstoffe Stoffe wie Metalle soll das System herausfiltern und in den Stoffkreislauf zurückführen.
Die bei der Verbrennung freigesetzte Energie soll effizient für Fernwärme, Strom oder Prozessenergie genutzt werden. Nach Ansicht der Experten übernimmt die Technologie damit eine Schlüsselrolle als Bindeglied zwischen Stoffkreislauf und Energieversorgung.
Aufgrund fehlender Kapazitäten im Freistaat muss viel Hausmüll bisher außerhalb Sachsens verwertet werden. Mit der neuen Anlage sollen diese Transportwege entfallen.
Anwohner befürchten schlimmen Gestank durch die Anlage. Doch dem widerspricht Sachsen Energie. Die Anlage soll geschlossen funktionieren und keinerlei Geruch nach außen lassen.
