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Schleuser unter Drogen rammt Polizeiauto in Görlitz

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Sie setzen alles auf eine Karte, schleusen Migranten ohne Rücksicht auf Verluste und riskieren Menschenleben. In Görlitz wurde gestern ein Georgier gestellt. Er stand unter Drogen und hatte keine Fahrerlaubnis. Nach seinem Komplizen wird gefahndet. Sie waren mit zwei Autos aus Polen eingereist und hatten 13 Syrer auf der B 115 in der Kunnersdorfer Senke abgesetzt.  

Auf der Flucht vor der Polizei raste der Schleuser zurück in Richtung A 4– auf der Gegenspur durch den Kreisverkehr auf den Autobahnzubringer. Ein entgegenkommender Autofahrer konnte nur durch eine Vollbremsung einen Frontalzusammenstoß verhindern. Die Bundespolizeistreife setzte sich vor das Fluchtauto. Daraufhin rammte der Schleuser den Funkwagen. Nach kurzer Flucht zu Fuß wurde er gestellt. Ein Richter erließ Haftbefehl gegen den 34-Jährigen. Ihm drohen mehrere Jahre Haft.

Der Opel mit estnischem Kennzeichen wurde sichergestellt.