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Sonnenuhr an Görlitzer Peterskirche gibt Rätsel auf

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In den nächsten Tagen wird das Gerüst an der Südseite der Görlitzer Peterskirche, des Wahrzeichens der Stadt, abgebaut, und ganz zum Vorschein kommt  eine Kostbarkeit: Eine Sonnenuhr von Bartholomäus Scultetus aus dem Jahr 1567. Sie wurde rekonstruiert und noch bestehende Teile restauriert.

Die lateinischen Inschriften und die kryptischen Zeichen geben dem Betrachter Rätsel auf. Das sollen sie auch. Und das war auch früher so.  Matthias Paul, Pfarrer der evangelischen Innenstadtgemeinde, hat sich intensiv mit Leben und Werk von Scultetus (1540-1614)  beschäftigt. 

Scultetus schuf die Sonnenuhr, die noch dem Julianischen Kalender folgt, nach seinem Studium in Wittenberg und Leipzig, sozusagen als Eintrittskarte in die gelehrte Stadtgesellschaft.  Heute würde man Referenzstück sagen.

Audio:

Knut-Michael Kunoth hat versucht, die Rätsel zu lösen