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„Sorbische Sprache im Alltag lebendig halten“

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Brandenburg und Sachsen wollen die sorbische Kultur und Sprache künftig noch enger gemeinsam fördern. Bei einem Treffen mit der Domowina bekräftigten beide Länder ihre Verantwortung für das sorbische Volk in der gesamten Lausitz.  

Sachsen und Brandenburg haben konkrete Projekte gegen den Lehrermangel im Blick. So soll zum Wintersemester 2026/27 an der BTU Cottbus-Senftenberg ein neuer Studiengang für das Sorbische im Grundschullehramt starten. Zudem setzen sich beide Landesregierungen dafür ein, den Minderheitenschutz fest im Grundgesetz zu verankern. 

Domowina-Vorsitzender Dawid Statnik forderte auch verbindliche Maßnahmenpläne, um die Sprache im Alltag lebendig zu halten. Basis der Kooperation ist der Staatsvertrag zwischen beiden Ländern, über den auch die „Stiftung für das sorbische Volk“ finanziert wird.