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  • Dr. Cordula Ratajczak: Wir wollen ein Sprachbild von der Oberlausitz bekommen.

Sorbische Sprachwissenschaftler gehen Klinke putzen

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Wie ist es um die sorbische Sprache in der Oberlausitz bestellt? In einer Befragung sollen Antworten gefunden werden. Dabei geht es um persönliche Beziehungen zur sorbischen Sprache und Spracherwerb, Einstellungen und Vorbehalte, Sprachkenntnisse und Einschätzung zur Zukunft des Obersorbischen.  Die Ergebnisse sollen Grundlage sein für politische Entscheidungen und eine nachhaltige Förderung, so Cordula Ratajczak vom Netzwerk für sorbische Sprache und regionale Identität, ZARI. 

Kommende Woche erhalten je 4.100 Haushalte in Bautzen und Hoyerswerda Post mit der Einladung zur Teilnahme. Außerdem verteilt das ZARI-Team Fragebögen in mehr als 20 Dörfern der Oberlausitz.  „Wir erwarten Aussagen zur Beziehung der Menschen zur sorbischen Sprache“. Die Ergebnisse der Befragung werden in einer Studie zusammengefasst. Sie soll in einem Jahr vorliegen.  

Es ist die erste vergleichbare Untersuchung seit 40 Jahren. 

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Knut-Michael Kunoth