Spreewaldkahn soll geadelt werden
Sie gehören zur Lausitz wie die sorbischen Bräuche, die Rakotzbrücke oder das Kamenzer Forstfest: Der Spreewaldkahn und das Finsterwalder Sängerlied. Beide sollen immaterielles Kulturerbe werden. Das hat das Brandenburg vorgeschlagen – ebenso das Klemmkuchenbacken im Fläming und der Kachelofenbau.
Der Spreewaldverein aus Lübben reichte die Bewerbung „Der Spreewaldkahn - Bau und Nutzung“ ein. Der Finsterwalder Chor und die Stadt Finsterwalde bewarben sich mit dem Finsterwalder Sängerlied. Die Stadt wurde 1901 erstmals als Sängerstadt bezeichnet. An dem Auswahlverfahren sind die Länder, die Kulturministerkonferenz, die Kulturbeauftragte der Bundesregierung und die Deutsche Unesco-Kommission beteiligt.
Im Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes stehen bislang 131 Einträge. Dazu gehören z.B. die Bräuche und Feste der Lausitzer Sorben, die manuelle Glas-Fertigung und das Museum des Mitteldeutschen Marionettentheaters Bad Liebenwerda. (dpa/red)
