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Städtische Bibliotheken Dresden ziehen Bilanz

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Die Städtischen Bibliotheken Dresden blicken positiv auf das vergangene Jahr zurück. Bereits zum zweiten Mal in Folge wurden sie zur „Bibliothek des Jahres“ ausgezeichnet. Auch der im August eröffnete Standort Johannstadt wurde bisher gut angenommen: Seit der Eröffnung auf der Fetscherstraße sind die Besucherzahlen um rund 70 Prozent gestiegen, die Ausleihen legten um etwa 30 Prozent zu, sagt Direktorin der städtischen Bibliotheken Marit Kunis.

Die Bibliothek ist als Open Library an sieben Tagen in der Woche jeweils mindestens zehn Stunden geöffnet. So können Besucher sie auch ohne Personal nutzen – besonders am Wochenende wird das gern angenommen.

Neue Open-Library-Standorte

In Dresden gibt es bereits zehn Open-Library-Standorte. Ein weiterer soll im Sommer folgen: „Die Bibliothek in Weixdorf wird dann zur Open Library umgestaltet und an sechs Tagen pro Woche für Besucher geöffnet sein“, erklärt Kunis.

Sparen trotz Erfolg

Einen Wermutstropfen gibt es aber: Aufgrund knapper Stadtkassen müssen auch die Bibliotheken sparen. Der Sparkurs betrifft auch das Projekt Schulbibliotheken. Rund 30 Schulen warten derzeit auf eine eigene Bibliothek, dafür fehlt aktuell das Geld. Bestehende Schulbibliotheken sollen jedoch weiter mit neuen Büchern ausgestattet werden.