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  • Streikende Beschäftigte von Regiobus Oberlausitz vergangene Woche auf dem Betriebshof in Bautzen

Tarifkonflikt im Regionalverkehr in Sachsen: Gewerkschaft macht Angebot

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Im Tarifkonflikt im Regionalverkehr in Sachsen setzt Ver.di auf Dialog. Die Gewerkschaft hat bis zur nächsten Verhandlungsrunde am 12. Mai vier Sondierungstermine angeboten. In dieser Zeit könnten konstruktive Lösungen gefunden und somit weitere Warnstreiks abgewendet werden. Die Gewerkschaft forderte den Arbeitgeberverband AVN auf, die vorgeschlagenen Termine zu nutzen. Sie sei jederzeit gesprächsbereit. Beide Seiten konnten sich bisher nicht auf einen Tarifkompromiss einigen. Mit zwei Warnstreiks hatte Ver.di Druck gemacht. Zuletzt hatten Beschäftigte vergangene Woche für drei Tage die Arbeit niedergelegt, u.a. Busfahrer der Verkehrsgesellschaft Hoyerswerda und von Regiobus Oberlausitz.

Zur AVN-Gruppe gehören: Regionalverkehr Westsachsen (Zwickau), ETP Chemnitz, Regionalverkehr Erzgebirge (RVE), Regiobus Mittelsachsen (RBM), Verkehrsgesellschaft Meißen, DVS Dresden, Regionalverkehr Sächsische Schweiz–Osterzgebirge (RVSOE), Verkehrsgesellschaft Hoyerswerda (VGH), Regionalbus Oberlausitz (RBO), Görlitzer Verkehrsbetriebe (GVB), Omnibusverkehr Oberlausitz sowie DB Regio Bus Ost (Niederlassung Lausitz).