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TU Freiberg macht Braunglas „grüner“

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An der TU Bergakademie Freiberg haben Forschende eine Methode zur Herstellung von Braunglas entwickelt, die nicht nur umweltfreundlicher, sondern auch energiesparender ist. 

Im Mittelpunkt steht dabei ein Teilprozess: das Schmelzen des sogenannten Gemenges. Die Hitze, die dafür benötigt wird, wird hier durch Strom anstatt durch Erdgas erzeugt. Die TU und einige Industriepartner testen das Verfahren aktuell. Sollte es sich durchsetzen, würden im Vergleich zur bisherigen Methode 86 Prozent der CO2-Emissionen eingespart. Das entspricht dem Ausstoß von 77.000 deutschen Haushalten. 

Förderung erhielt das Projekt über die vergangenen drei Jahre vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Braunglas kommt vor allem bei der Abfüllung von Medikamenten und lichtempfindlichen Lebensmitteln zum Einsatz.