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Über 400 Ausländer aus Sachsen abgeschoben

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In den ersten sechs Monaten dieses Jahres sind 415 Ausländer aus Sachsen abgeschoben worden. Mit 132 waren die Georgier die größte Gruppe – gefolgt von 57 Tunesiern und 38 Nordmazedoniern. Das geht aus einer Übersicht des Innenministeriums hervor. Nachgefragt hatte der AfD-Landtagsabgeordnete Carsten Hütter. Abgeschoben wurde in 39 Länder. Darunter waren 159 Familien.

Im  gleichen Zeitraum scheiterten 786 Abschiebungen. Als Gründe nannte das Innenministerium z.B., dass die Betroffenen nicht angetroffen wurden, Widerstand leisteten, die Ersatzpässe nicht rechtzeitig vorlagen oder noch staatsanwaltschaftliche Ermittlungen liefen. Größte Gruppe waren auch hier die Georgier.