- Die Schwarze Elster trennt Altstadt und Neustadt von Hoyerswerda
Über 600 Vorschläge für eine „lebendige Mitte“ in Hoyerswerda
Hoyerswerda – eine Stadt, zwei Zentren. Die Trennung soll überwunden werden. Wie, das wollten Stadtentwickler von Einwohnern wissen. Über 600 antworteten. Die Ergebnisse werden in öffentlichen Planungswerkstätten vorgestellt – heute auf dem Markt in der Altstadt, morgen auf dem Lausitzer Platz in der Neustadt. Ziel ist ein Zentrum als lebendige Mitte. Derzeit wird eine Innenstadtstrategie erarbeitet.
Mitunter kann auch der Blick ins Archiv Denkanstöße geben. Ende der 1990er Jahre hatte der aus Nordrhein-Westfalen stammende Baubürgermeister Walter Hamacher die Idee einer Grachtenstadt ins Gespräch gebracht. Kleine Wasserläufe sollten sich durch Alt- und Neustadt schlängeln, so wie in Amsterdam. Er sah darin „eine neue Verbindung von Alt- und Neustadt“. Damit sollte zugleich das Problem des aufsteigenden Grundwassers aus den aufgegebenen Braunkohletagebauen gelöst werden. Seine Idee wurde damals verworfen.
Das Grundwasser wird inzwischen durch ein System von Horizontalfilterbrunnen aufgefangen und über Entwässerungsgräben abgeleitet.
