Überraschung in Dresden: Übergewicht entpuppt sich als Schwangerschaft
Große Überraschung im Zoo Dresden: Bei den stark gefährdeten Kronenmakis gab es am 15. April Nachwuchs. Die Geburt kam unerwartet, da Mama Amalia äußerlich keine Trächtigkeit gezeigt hatte. Sie war laut Zoo Angaben nur etwas schwerer geworden, was man zunächst als Übergewichtet deutete. Neugeborene Kronenmaki-Jungtiere sind sehr klein und wiegen nur etwa 60 bis 70 Gramm. Das Geschlecht des Neuankömmlings ist derzeit noch nicht bekannt.
Eine Besonderheit: Bei dem Jungtier handelt es sich nicht um den Nachwuchs von Amalias aktuellem Partner Tsingy, sondern um das Kind ihres früheren Partners Epsilon, der im Januar 2026 verstarb. Aufgrund der Tragezeit von rund 125 Tagen fand die Zeugung bereits Mitte Dezember 2025 statt, als Amalia noch im Zoo Wrocław lebte. Amalia kam erst am 9. Februar 2026 im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) in den Zoo Dresden, wo sie und Tsingy seitdem harmonisch zusammenleben.


