Plan für Görlitzer Carolus-Krankenhaus
Nach der im Juni bekannt gegebenen Kooperation mit dem Städtischen Klinikum Görlitz richtet sich das Carolus Krankenhaus schrittweise neu aus. Es wird zum einem sektorenübergreifenden Versorgungszentrum. Dabei liegt der Schwerpunkt auf ambulante und spezialisierte Leistungen, teilte heute die Krankenhausleitung mit.
Angebote wie die stationäre Palliativversorgung, das Schlaflabor sowie die Endoskopie bleiben unter dem Carolus-Dach. Zudem wird das Medizinische Versorgungszentrum im Frühherbst um eine urologische Praxis und eine proktologische Sprechstunde ergänzt.
Die Notfallambulanz am St. Carolus bleibt noch bis zum 30. September rund um die Uhr geöffnet. Ebenfalls bis Ende September 2026 stehen die stationären Angebote der Allgemeinchirurgie und der Urologie unverändert zur Verfügung. Ab Oktober 2026 übernimmt das Städtische Klinikum Görlitz die vollständige Notfallversorgung, während am St. Carolus ein erweitertes Ambulantes OP-Zentrum startet.
Da im Zuge des Umbaus rund die Hälfte der Arbeitsplätze entfällt, sollen für die betroffenen Mitarbeiter individuelle Unterstützungslösungen erarbeitet werden, so die Klinikleitung.
