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Vegane Fleischerei bekommt Morddrohungen

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Die vegane Fleischerei im Dresdner Stadtteil Neustadt ist in aller Munde. Vor knapp einem Monat ist der Laden, der pflanzliche Alternativen zu Leberwurst und Co. anbietet, am Bischofsweg eröffnet worden

Seitdem sorgte die Fleischerei vor allem in den sozialen Netzwerken immer wieder für Diskussionen. Neben Hass- und Spottkommentaren kam es in den letzten Tagen allerdings auch zu Morddrohungen. Unter anderem heißt es in einer der Nachrichten: „Euch sollte man aufknüpfen“, sagte uns Mitbetreiber Stefan Meyer Götz. „Wir atmen das aber ganz entspannt weg!“ Neben einigen Hass-Kommentaren gebe es nämlich überwiegend positives Feedback. Außerdem habe man damit erreicht, dass mehr über Lebensmittel diskutiert wird, so die Betreiber. 

„Die Vegane Fleischerei“ produziert nach eigenen Angaben 70 Prozent der verkauften Produkte selbst. Die restlichen 30 Prozent - darunter auch veganer Käse - werden extern eingekauft, so Steiger. Angeboten werden unter anderem Sauerbraten, Aufschnitte, Rouladen, Gulasch, Soljanka sowie diverse Käsesorten - auf rein pflanzlicher Basis. Zuletzt hatte der Laden nach einer Lebensmittelkontrolle einige Produkte umbenennen müssen. (mit dpa)