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Warnstreik bei den DVB: Das müssen Fahrgäste beachten

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Fahrgäste von Bus und Bahn in Dresden müssen am Freitag mit massiven Ausfällen und Einschränkungen rechnen. Die Gewerkschaft Verdi hat einen landesweiten Warnstreik im Nahverkehr angekündigt. Hintergrund der Aktion sind laut Verdi die festgefahrenen Tarifverhandlungen. 

Das bedeutet, dass auch bei den Dresdner Verkehrsbetrieben mit Betriebsbeginn am Freitag um 3 Uhr fast alle Räder still stehen. 

Was sind die Folgen des Streikaufrufs?

  • Alle Straßenbahnlinien fahren nicht.
  • Auch die Standseilbahn könnte stillstehen.
  • Folgende Buslinien sind wahrscheinlich kaum bis gar nicht unterwegs: 61, 62, 63, 64, 70, 80, EV 6
  • Alle anderen Buslinien (65, 66, 68, 72, 73, 74, 77, 78, 79, 81, 83, 84, 85, 86, 87, 88, 89, 90, 91, 92, 93, 98 A, 98 B, 98 C, EV 12) könnten teilweise bis komplett fahren. Das gilt vor allem für die Linien, wo Subunternehmer für uns unterwegs sind. Zu Abfahrten und Pünktlichkeit können wir jedoch keine Aussage treffen.
  • Das Kundenzentrum und die DVB-Servicepunkte bleiben geschlossen.
  • Ebenso sollen die Arbeitsplätze der DVB-Servicehotline sowie Social-Media-Kanäle bestreikt werden.

Gibt es Alternativen?

  • Die Elbfähren, Regionalbusse sowie Regional- und S-Bahnen fahren.
  • Sie können die MOBIbikes und MOBIcars nutzen, um von A nach B zu kommen. Mehr Infos zu MOBI hier.

Mehr Infos zu den Auswirkungen bei den DVB gibt es hier. 

Das fordert die Gewerkschaft Verdi: 

  • Einen Tarifvertrag Beschäftigungssicherung als Mitgliedervorteil
  • 35-h-Woche bei vollem Lohnausgleich als Basis – mit Wahlmodell (freie Tage oder Entgelt)
  • Jahressonderzahlung rauf auf 85 % ohne Abzüge
  • Nachtzuschlag erhöhen auf 25 Prozent, außerdem alle Zuschläge auf Grundlage der individuellen Tarifstufe
  • Entlastung bei Schicht- und Ruhezeiten
  • Ununterbrochene Ruhezeit von 12 Stunden und maximale Dienstschichtlänge von 12 Stunden ohne Ausnahmen