Viele Einsätze für die Bergwacht
Die Bergwacht ist in den vergangenen Tagen - trotz Regenschauern und eher trübem Wetter - stark gefordert wurden. Allein am Dienstag wurden sie zu drei Einsätzen alarmiert. So rückten sie am Dienstagvormittag zu der Felsenburg Neurathen, auf dem Wanderweg zwischen Rathen und der Bastei aus. Wie unser Reporter berichtete, hatte ein Wanderer aus den Niederlanden eine Stufe übersehen und war daraufhin gestürzt. Der 73-Jährige konnte nicht mehr weitergehen und wurde per Gebirgstrage zu einem Krankenwagen transportiert. Von dort aus ging es für ihn in eine Klink.
Kurz darauf musste ein 11 Jahre alter Junge versorgt werden. Das Kind war im Labyrinth mit seiner Schulklasse unterwegs, als es beim Klettern von einem Felsen rutschte und sich am Arm verletzte. Noch auf dem Weg zu dem 11-Jährigen trafen die Kameraden ein weiteres Kind, dass sich ebenfalls verletzt hatte. Beide wurden ärztlich versorgt.
Am späten Dienstagnachmittag dann der dritte Einsatz: Drei Urlauber (57 Jahre, 59 Jahre und 13 Jahre) hatten im Schmilkaer Gebiet den Wanderweg verlassen und kamen an einer gefährlichen Stelle nicht mehr weiter. Sie wurden mittels Seilsicherung aus dem absturzgefährdeten Gelände geführt.
Bereits rund um das Wochenende hatte die Bergwacht alle Hände voll zu tun gehabt. In Schmilka war ein Kletterer mehrere Meter in die Tiefe gestürzt. Und auch am Rauenstein hatte sich eine Frau durch einen Sturz schwer verletzt.