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Vorstand: „Sparkasse Zwickau auf sicheren Füßen“

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Die Sparkasse Zwickau peilt für dieses Jahr einen operativen Gewinn von 23 Millionen Euro an. Das wären zehn Millionen Euro mehr als im Jahr 2022. Diese Zahlen nannte der Vorstandsvorsitzende Andreas Fohrmann am Dienstag bei der Veröffentlichung der Halbjahresbilanz. „Wir stehen auf sicheren Füßen.“

Das Plus sei vor allem auf das Wachstum im Kreditgeschäft zurückzuführen. Demnach erhöhte sich der Kreditbestand im ersten Halbjahr um knapp zehn Prozent auf über 1,6 Milliarden Euro. Wegen der gestiegenen Zinsen für Baufinanzierungen erlebe zudem das Bauspargeschäft eine Renaissance. „Wir sind zufrieden mit dem, was wir erreicht haben“, sagte Fohrmann. Die Entwicklung gehe in die richtige Richtung.

Zur verstärkten Kundenorientierung passt, dass die Sparkasse ab dem 1. September für „frisches“ Geld, das in einjährigen Sparbriefen angelegt wird, bis zu 3,25 Prozent Zinsen zahlen wird. Das gelte für Bestands- und Neukunden gleichermaßen, so Fohrmann. „Sparen lohnt sich wieder.“ Für Tagesgeldkonten seien Zinsen bis 1 Prozent zu erwarten.

Nach schweren Verlusten im Aktiengeschäft (knapp 100 Millionen Euro), in deren Folge Vorstandsvorsitzender Felix Angermann gehen musste, hatte die Sparkasse Zwickau zu Jahresbeginn einen Strategiewechsel eingeleitet. „Das Verhältnis von Kredit- und Wertpapiergeschäft hat sich seitdem gedreht“, erklärte Fohrmann. „Jetzt beträgt der Anteil des Kreditgeschäfts an der Bilanzsumme 55 Prozent, der des Wertpapiergeschäfts 44 Prozent.“

Die Sparkasse Zwickau unterhält 37 Standorte, davon 21 besetzt mit Mitarbeitern. Sie hat 405 Beschäftigte.  

Audio:

Andreas Fohrmann zur Entwicklung des Kreditgeschäfts
Andreas Fohrmann zu den Sparbriefen