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  • Ein Kleingärtner stach in Chemnitz mit einer Mistgabel auf einen Waschbär ein und zündete das noch lebende Tier anschließend an.

Waschbär aufgespießt, angezündet und erschossen

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Er muss gewinselt und um sein Leben gefaucht haben – und er verlor den Kampf. Tatort war eine Kleingartenanlage im Chemnitzer Stadtteil Gablenz.

Schon Ende Mai spielten sich dort dramatische Szenen ab. Ein Laubenpieper bekam einen Waschbär zu fassen. Doch statt einen Jäger zu rufen, griff er zur Mistgabel und stach auf das Tier ein.

Nicht genug: Weil der Waschbär noch lebte, zündete der Mann ihn an. Doch auch die Flammen töteten das schwer verletzte Tier nicht. Erst ein alarmierter Polizist beendete seine Qualen – mit einem Schuss aus der Dienstwaffe.

Polizei ermittelte gegen den Kleingärtner

Die Polizei bestätigte den Fall jetzt auf Anfrage. Gegen den Chemnitzer wurde wegen eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ermittelt. Wer ein Wirbeltier ohne vernünftigen Grund tötet, dem drohten eine Geldstrafe oder bis zu drei Jahre Gefängnis.

Nur wenige Fälle in Chemnitz

In unserer Stadt sind nur wenige Fälle von Tierquälerei aktenkundig. Seit 2021 werden durchschnittlich 15 Fälle pro Jahr angezeigt.