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Weiterer „Wolfsland“-Fall für Görlitzer TV-Ermittler

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In Görlitz wird wieder ein Mordfall gelöst. Heute Abend flimmert eine neue Folge des TV-Krimis „Wolfsland“ über die Bildschirme.  

Die beiden Kommissare Dellbrück und Butsch, gespielt von Yvonne Catterfeld und Götz Schubert, klären den Tod eines Vermieters auf. Maxime auch in dieser Folge ist, dass die beiden Hauptdarsteller mit ihren Eigenheiten und Geheimnissen im Vordergrund stehen. Dabei wird Busch‘ Wohnhaus gleichzeitig zum Tatort, bei der auch Dellbrück zum Opfer eines Kidnappers wird.

Der Täter hat Fußabdrücke auf Butschs Sofa hinterlassen und das Tatmesser in dessen Toilette geworfen. Während der frustrierte Ermittler einen seiner Nachbarn festnehmen lässt, folgt Kessie einer ganz anderen Spur. Sie entdeckt im Keller ein Waffenlager und wird gekidnappt. Das nimmt Butsch, Typ „mit dem Kopf durch die Wand“, persönlich, sucht fast manisch nach ihr - und übersieht die Gefahr.

Der Nachbar aus dem Parterre, ein ungepflegter junger Mann mit Wut im Blick, fesselt Butsch und Staatsanwältin Anne Konzak (Christina Große) an die Toilette und fährt mit der Geisel davon. Gunnar Wendt (Lasse Myhr) ist unberechenbar und unsicher, changiert zwischen Verzweiflung und Wut, wird über Telefon beraten. Bis Kessie, gefesselt und geknebelt, einen Zugang zu ihm findet, wurde sie schon mehrfach mit dem Tod bedroht und ihr die Pistole an den Kopf gehalten. Und im Kofferraum des Autos von Wendt liegen Sprengstoff und Waffen.

Als Butsch und Konzak die Eltern des Geiselnehmers befragen, ist klar, dass Kessie einem Psychopathen ausgeliefert ist. „Seine Welt ist längst untergegangen“, sagt Vater Clemens Wendt (Hilmar Eichhorn). Der Sohn scheiterte überall, auch bei Polizei und Armee, schuldlos, wie seine Mutter betont. Den beiden ist die Verbitterung anzumerken. „Mir kommen gleich die Tränen“, sagt Butsch, steht auf und geht.

Schließlich kann Butsch zuschlagen und „Froschgesicht“ - wie er Wendt nennt - festnehmen - aber sie haben die Rechnung ohne den „Ritter Lausitz“ gemacht.

Die Produzenten versprechen einen Mix aus Crime und Mystery – zu sehen heute Abend ab 20:15 Uhr in der ARD.