Wieder aufgebaut - der Urahn der Baumarktlaube in Niesky
Der Urahn der heutigen Baumarktlaube hat seinen Platz an seinem Geburtsort gefunden. Junge Denkmalpfleger und Architekten aus acht Nationen bauten den „Kleinen Christoph“ in den vergangenen Tagen am Konrad-Wachsmann-Haus in Niesky auf. Das hölzerne Gartenhaus wurde vor 100 Jahren industriell in Serienproduktion der Firma Christoph & Unmack AG Niesky gefertigt. Der „Kleine Christoph“ – so der damalige Katalogname - gilt als ein Beleg industriellen Wohnbauens mit Holz.
„Ich finde es spannend, wie schon vor 100 Jahren in Niesky Häuser vorgefertigt wurden, deren Einzelteile perfekt zusammenpassen. Und das ohne Computer und Designprogramme“, schwärmt der Wiener Architekt Wenzel Witöring. Für Paula Brandenburg, die in Wiesbaden Baukulturerbe studiert hat, war beeindruckend, „wie wir es in zwei Wochen geschafft haben, in zwei Wochen ein Haus aufzubauen, was schon 100 Jahre stand“.
Die Gartenlaube stand bis vor kurzem auf einem verwilderten Grundstück in Görlitz.Sie kann ab Oktober in Niesky besichtigt werden.
O-Ton r12kk4-aug
12.03.23 Wenzel Witöring/Paula Brandenburg Urahn der Baumarktlaube
Abmod.
Die Laube kann ab Oktober besichtigt werden.


