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Will die Bafa aus Weißwasser ins Umland ziehen?

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 Will  das Bundesamt für Wirtschaft und Außenkontrolle  - kurz Bafa - Weißwasser den Rücken kehren? Diese Frage wurde gestern Abend in der Einwohnerfragestunde im Stadtrat gestellt.  Ex-Kämmerer und früherer OB-Herausforderer Rico Jung will davon gehört haben, dass für die Bundesbehörde ein neuer Standort im Umkreis von 20 Kilometern gesucht werde.

Oberbürgermeister Torsten Pötzsch antwortete dem Bürger, dass sich die Stadt an Gerüchten nicht beteiligen werde. Es sei alles im Topf, wo es kochen solle. Und er zitierte den Bafa-Chef. Der habe gesagt: „Wir sind gekommen, um zu bleiben“.

Der OB sagte uns nach dem öffentlichen Teil der Stadtratssitzung, dass es ein sogenanntes Erkundungsverfahren gebe. Darüber habe das Bundesimmobilienmanagement die Stadt informiert. „Man denkt, dass wir die Flächen für einen neuen Standort nicht zur Verfügung stellen können.“ Derzeit ist das Bafa auf vier Standorte in Weißwasser verteilt.

Pötzsch betonte: „Wir als Stadt stehen bereit. Wir haben gemeinsam mit dem Landkreis einen Bebauungsplan vorbereitet“. Auf dieser Fläche gebe es mehrere Felder für das Bafa. Die Stadt stehe ständig mit dem Bafa in Kontakt. Kommende Woche sollen die Entwürfe des B-Planes auf einer Videokonferenz vorgestellt werden.

Das neue für die Bafa vorgesehene Grundstück befindet sich auf dem Gelände der ehemaligen Gelsdorfhütte. Das Areal hatte ein Investor aus Berlin von der Stadt gekauft.

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Oberbürgermeister Torsten Pötzsch