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  • Bäume wie der japanische Schnurbaum sind zunehmend im Zwickauer Stadtgebiet zu finden - wie hier am Schlossgrabenweg.

Zwickau passt Baumbestand zunehmend dem Klima an

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Zwickau versucht, seine Baumbestände immer mehr dem Klimawandel anzupassen. Wie es vom Umweltbüro der Stadt hieß, komme es immer öfter vor, dass einige heimische Baumarten wie beispielsweise der Bergahorn von durch Hitze begünstigte Infektionen wie der sogenannten Rußrindenkrankheit betroffen sind. Sie lässt die Pflanzen durch einen Pilzbefall absterben. Deshalb setzt man zunehmend auf Bäume wie Feldahorn, Blumenesche oder den japanischen Schnurbaum. Diese seien nicht nur hitzebeständig, sondern auch winterhart. Sie sind seit einigen Jahren schon in der Stadt zu finden.

Wer auf seinem Grund und Boden selbst neue Baumarten pflanzen möchte, kann sich Tipps bei den Experten im Umweltbüro abholen. Diesen Monat wird der zum Beispiel japanische Schnurbaum vorgestellt. Dessen Rinde, Samen und Blätter sind zwar stark giftig, dafür aber sehr resistent gegen Schädlinging.